Die letzte Landmeile...

Aktualisiert: 26. Juni

... hat auf jeden Fall begonnen. Die Vorfreude steigt und auch langsam die Ungeduld sowie Erwartung, dass wir endlich auf die Aegir ziehen und es los geht.

Im Mai haben wir noch 2 Wochen auf der Aegir verbracht und uns mit einer Teakleiste rund um das Schiff beschäftigt. Es war ein riesen Krampf diese und den Fugenkleber zu entfernen.

Wie Zahnärzte bewaffnet haben wir uns anschliessend den Roststellen angenommen und zu guter Letzt mit Hilfe unseres holländischen Hafenmeisters gestrichen und gestrichen und gestrichen....Dieser Prozess hat uns die zukünftige Langsamkeit vor Augen geführt. Es hat grosse Freude gemacht, unsere Aegir wieder einmal mit eigenen Händen zu bearbeiten.


Auch unser Sturmsegel wäre parat. Der kleine Zusatzof


en wurde geliefert. Dies ist zu erwähnen, da doch noch einige Lieferungen und Installationen fehlen und wir uns über jeden Fortschritt freuen.

Wieder in der Schweiz kon


nten wir am 17. Juni beim Notar unser Haus, nach einem recht kurzen und sehr intensivem Prozess, verkaufen. Der 17. Juni ist ein tolles Datum dazu. Denn vor genau 34 Jahren wurden Gregor und ich ein Paar. Was ein Geschenk!

Nun kann die letzte Etappe beginnen. Gregor muss nur noch ein paar Tage arbeiten und ist voll in Abschiedsstimm


ung. Eine Abschiedsfeier Anfang Juli mit unseren Freunden wird die neue Nach-Job-Ära genussvoll einläuten. Das Haus wird immer leerer und die letzten To Dos sind ziemlich durchgeplant. Ende Juli ist Schlüsselübergabe.

Das Thema mit einer internationalen Krankenkasse wird uns noch etwas beschäftigen. Doch wir sind zuversichtlich hier eine gute Lösung zu finden.

Um auch auf der Aegir viele Schritte mit zu begleiten, habe ich meine erste Flixbuserfahrung (Zürich-Amsterdam) hinter mir. Ich bin für knapp 3 Tage "Landkapitänin". Aegir ist aus dem Wasser und schnuppert gerade Landluft.


Das Antifouling ist an der Reihe und die letzten Aussenarbeiten am Unterschiff stehen an (Auspuff schweissen, Forwardscanner montieren). Im Juli bin ich dann mehr oder weniger alleine drei Wochen im neuen Heim. Wer weiss, vielleicht muss das ein oder andere Teil dann doch noch an Land bleiben und darf nicht mit auf die Reise. Im August werden wir erst einmal ordentlich segeln auf der Nordsee - Daumen drücken, dass unsere Pläne aufgehen - und kommen nochmal für einen letzten wichtigen Meilenstein (Furlermotor für das Grosssegel) in den Hafen zurück. Dann wird mit dem Auto auch das letzte Landequipment verkauft. Spätestens Mitte September soll es los gehen, ganz nach dem Motto "Abenteuer sind die Ferien des Lebens" (Joel Dicker).

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